Herzlich willkommen!

10.05.2014
beate muschel

Herzlich willkommen auf diesem Blog.

mein Name ist Beate Schulze Bremer und  ich bin aktiver Lachyogi seit  2006.

Ich habe bisher keine Erfahrung mit dem bloggen, aber man lernt ja mit dem Tun. Um was wird es in diesem Blog gehen? In erster Linie natürlich um Lachen und Lachyoga, aber auch um die kleinen oder manchmal großen Dinge, die uns helfen glücklicher zu leben. Ist es wichtig, glücklich leben zu wollen? Ich glaube schon. Fragt man Menschen, was sie sich für ihre Kinder am meisten wünschen, sagt der allergrößte Teil: „Dass sie glücklich sind!“ Um dass, was uns glücklich macht,  wirklich glücklich macht, wird es in diesem Blog sicher auch noch gehen. Für mich gehört Lachyoga unbedingt dazu. Ich selbst hatte früher jahrelang immer wieder mit Depressionen zu kämpfen, seitdem ich Lachyoga mache, hat sich das grundlegend geändert. Nicht, dass ich nicht auch  mal schlecht drauf wäre oder traurig. Aber es ist anders. Diese Stimmungen vergehen schnell wieder. Regelmäßiges Lachen verändert das Gehirn. Die Grundstimmung verändert sich nachhaltig zum Positiven. Und mit anderen Menschen zu lachen ist herrlich, die verbindende Kraft des Lachens ist außerordentlich groß.  Andere Lachyogis mögen aus anderen Gründen Lachyoga betreiben, für mich steht dieses im Vordergrund. Immer wieder gab und gibt es sehr inspirierende Geschichten und Erfahrungen.

NiliNili Dor HaElla, eine Lachyogatrainerin  aus Israel erzählte auf dem 1. Europäischen Lachyoga-Kongress in Berlin 2006, wie Lachyoga ihr geholfen hat. Kurz vor dem Kongress waren innerhalb von 14 Tagen mehrere Dinge in ihrem Leben passiert, die sie fast nicht zu bewältigen wußte. In Israel war wieder einmal Krieg ausgebrochen, ihr Bruder und ihre Schwägerin waren bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen und bei ihrer Mutter war erneut der Krebs ausgebrochen. Sie stand unter Schock, war durcheinander und depressiv. Mitglieder ihres Lachclubs in Jerusalem kamen zu ihr und forderten sie auf, doch trotzdem mitzulachen. Sie tat es, nach dem Motto „fake it until you make it“ (tue so als ob, bis es real wird) und sie sagt, dass gerade hier das Lachyoga ihr die Kraft gab, wieder weiterzumachen und auch für ihre Familie da zu sein. Lachyoga kann in schweren Zeiten wirklich helfen. 3 Tage nach dem Kongress schrieb sie eine Email, dass ihre Mutter gestorben sei. Das ist eine Geschichte, die nicht nur mich tief berührt hat.

Ich freue mich über deine Begleitung auf dieser Reise und bin für deine  Anregungen, Anmerkungen und Fragen offen.

Mit lachenden Grüßen, Beate