Was Lachen und Erleuchtung gemeinsam haben

30.04.2018

Fröhliches Lachen

erzeugt Gehirnwellenfrequenzen ähnlich denen, die bei Menschen beobachtet werden, die den gewünschten „wahren Zustand der Meditation“ (die Erleuchtung), erreichen, laut einer Studie der Loma Linda University Health.

In den vergangenen Jahren gewinnen Humor und fröhliches Lachen zunehmend die Aufmerksamkeit der Forscher als nicht-pharmakologische Lifestyle-Intervention,  die Geist und Körper vereint, um eine größere Ganzheit,  Gesundheit und Wohlbefinden zu fördern. Darüber hinaus scheinen Humor und fröhliches Lachen einen therapeutischen Wert zur Linderung der Symptome einer Vielzahl von chronischen Erkrankungen zu bilden.

Du kannst Dir diesen Blogbeitrag durchlesen oder als Video anschauen!

Diese Studie, wurde 2014 auf einer Konferenz für experimentelle Biologie in San Diego vorgestellt.

Die Forscher maßen die Gehirnwellenaktivität aus neun Hirnrinden-Kopfhautbereichen der Gehirne von Probanden mit Hilfe eines Elektroenzephalographen (EEG), das Gehirnwellen mit unterschiedlichen Frequenzen im Gehirn misst.

„Was wir in unserer Studie gefunden haben, ist, dass Humor, der mit fröhlichem Lachen einhergeht, hohe Amplituden-Gammaband-Oszillationen aufweist. Gamma ist die einzige Frequenz, die in jedem Teil des Gehirns vorkommt.

Was das bedeutet ist, dass Humor mit Lachen tatsächlich das gesamte Gehirn beschäftigt – es ist eine ganzheitliche Gehirn-Erfahrung mit der Gammawellenband-Frequenz ähnlich der Meditation“, so die Aussage von Dr. Lee Berk, dem Hauptforscher der Studie.

„Wenn es fröhliches Gelächter gibt, ist es so, als würde das Gehirn trainieren, weil das Gammawellenband mit mehreren anderen Bereichen synchronisiert wird, die die gleiche 30-40 Hertz Frequenz haben. Dies ermöglicht ein subjektives Empfinden größerer Klarheit und einem integrativeren Denken.

Damit ist dies von großem Wert für Personen, die verschiedene Aspekte ihres Lebens oder ihrer Erfahrungen neu betrachten, reorganisieren oder neu anordnen müssen, damit sie sich ganzheitlich oder konzentrierter fühlen „, sagte Berk.

Personen, die sich an fröhlichem Lachen beteiligen, produzieren beträchtliche Gehirn-Gammawellen-Bandfrequenzen (30 bis 40 Hz), von denen bekannt ist, dass sie denen ähneln, die Menschen erfahren, die meditieren und einen Zustand der Zufriedenheit und des Glücks erreichen.

Weitere Ergebnisse

Nachfolgende zusätzliche Befunde zeigten, dass die Probanden, während sie sich spirituelle Videos ansahen, signifikante Pegel von Alpha-Gehirn-Wellenbanden erfuhren, ähnlich denen, die beobachtet wurden, wenn eine Person in Ruhe ist.

Und während sie verstörende Videos sahen, erlebten die Probanden flache Gehirnwellenbänder auf der ganzen Linie, ähnlich denen, die Menschen erleben, die sich distanziert und nicht ansprechbar fühlen oder lieber nicht in der Situation wären.

„Lachen ist nicht nur eine gute Medizin für die Gesundheit Ihres Körpers, sondern auch eine gute Medizin für Ihr Gehirn“, sagte Berk.

Quelle: http://www.prweb.com/releases/2014/04/prweb11782387.htm?PID=6151680

 

lachender buddha

© @ jochenschneider-depositphotos

Erleuchtung in der Lachmeditation

Wenn man das so liest, erschließt sich doch viel leichter, dass viele Buddhafiguren lachend dargestellt werden. Der wahre Buddha weiß um die Gemeinsamkeit von Lachen und Erleuchtung, hahaha.

Die meisten Lachyogis dürften das wundervolle und berauschende Gefühl kennen, dass man in einer Lachmeditation erleben kann, wenn man nur noch im Moment ist und eigentlich nur noch Lachen. Nichts ist mehr wichtig, alles ist Sein. Ähnlich wie in der Meditation kann man diesen Zustand nicht herbeizwingen, im Gegenteil, allzu viel Anstrengung ist eher hinderlich und kontraproduktiv.

Dafür hilft Übung, Wiederholung und natürlich die anregende Gesellschaft anderer Mitlacher.

Zum Beispiel beim 4.) Lachyoga Connect Treffen (29.06. – 01.07.2018/ Fr 15 Uhr – So 15 Uhr), dem bundesweiten Netzwerktreffen der  Lachyogis (CLYL, CLYT) in Horn-Bad Meinberg.

 

 

 

 

Kommentar schreiben

Kommentar