Der Lachspaziergang

16.08.2018

Ein Lachspaziergang oder eine Lachwanderung

verbindet das Beste aus zwei Welten, Natur und Lachyoga. Die Bewegung an der frischen Luft, das Lachen, die tiefe Atmung, die Gemeinschaft.

Viele Lachtrainer bieten solche Lachspaziergänge oder -Wanderungen an.

Wie zum Beispiel Lena Hannemann aus Bad Nenndorf, die an einem ganz besonderen Ort „lachspaziert“ und die ich interviewen  durfte.

 

Diese Lachspaziergänge können ganz unterschiedlich gestaltet sein.

  • Man kann eine schöne Strecke auswählen und schiebt unterwegs Stationen ein, an denen einige Lachyogaübungen gemacht werden. Zwischen den Stationen können die Teilnehmer sich unterhalten oder den Weg genießen.
  • Oder man macht eine längere Wanderung von 1 bis 2 Stunden zu einem besonderen Platz, dort gibt es eine größere Lachyoga Einheit. Anschließend findet ein gemeinsames Picknick statt und es folgt der Rückweg.
  • Ich habe gerne immer kürzere Strecken gewählt, und dann auch genutzt, was die Umgebung mir geboten hat.  Unterwegs habe ich Lachübungen, Atemübungen oder auch mal Stille und Singen eingestreut.

Es bieten sich so schöne Übungen an,

wie das Steh- auf und Sitz Lachen, wenn man an eine Bank kommt (aufstehen-hinsetzen-lachen-aufstehen-hinsetzen-lachen),

„Du bist der Star“: Stell Dir vor, alle Getreideähren, die sich auf dem Feld vor die im Wind wiegen, sind deine Fans. Du bist ihr geliebter und verehrter Star. Genieße die Zuwendung und werfe lachend Luftküsschen.

Die Jubelgasse: Sobald ein Radfahrer kommt, bildet die Gruppe eine Gasse, durch die der Radfahrer fahren muss. Jubelt ihm freundlich zu und feuert ihn an. Ein Radfahrer ist tatsächlich dreimal hintereinander durch die Gasse gefahren, weil es ihm so gut gefiel.

Oder man denkt sich imaginäre Hindernisse auf dem Weg aus, die man bewältigen muss. Natürlich lachend. Zum Beispiel einen großen Wassergraben durchschwimmen, über einen schmalen Steg balancieren, Bäume umarmen.

 

Wir haben die Teilnehmer, wie man im Video sieht, oft mit beschrifteten Warnwesten versorgt. Das dient zum einen zu ihrem Schutz (gesehen werden falls man sich auf Straßen bewegt), Stärkung innerhalb der Gruppe, (die Beschriftung weist uns als Lachyoga Gruppe aus) und natürlich zu Werbezwecken.

Man bekommt die einfachen Warnwesten an jeder Tankstelle für kleines Geld und kann sie wunderbar mit einem Edding beschriften.