13 Tipps für Dankbarkeit

21.10.2014

Dankbarkeit

 

Dankbar zu sein bereichert unser Leben und das unserer Mitmenschen, es macht uns glücklicher und zufriedener.
Es gibt viele Gründe dankbar im Leben zu sein. Aber dankbar zu sein erfordert Übung. Es bedeutet den Blick zu schärfen für das Positive in unserem Leben und sei es manchmal nur die Abwesenheit von etwas Negativem wahrzunehmen. Ich habe diesen Tag überlebt, ich hatte keinen Unfall, es ging nichts kaputt….So vieles ist selbstverständlich für uns, das saubere Trinkwasser, das aus dem Wasserhahn läuft, die Luft, die ich atmen kann, sprechen zu können, gehen zu können, lächeln zu können, in Frieden zu leben, Menschen zu begegnen.

Dankbarkeit verändert die Perspektive

Dankbarkeit rückt die Dinge ins rechte Licht. Wenn wir das Gute ebenso sehen können wie das Schlechte, beklagen wir uns weniger und wir verlieren viele Ängste. Uns wird bewusster, wie gesegnet wir sind, was wir alles schon haben und wie wenig wir doch eigentlich brauchen.
Dankbarkeit festigt unsere Beziehungen, sie verbessert unsere Gesundheit, reduziert Stress und macht uns einfach glücklicher.

13 Gelegenheiten dankbar zu sein

  • Finde etwas, wofür du dankbar bist. Zum Beispiel ein gutes Gespräch, das du heute hattest. Lass die Situation noch einmal vor deinem Auge ablaufen, spüre wie du dich gefühlt hast, wie angenehm es war, wie du dich mit dem anderen Menschen verbunden hast, wie ihr euch angesehen habt, den Klang eurer Stimmen, wie ihr gemeinsam gelacht habt. Lass das Gefühl der Dankbarkeit ganz groß in dir werden und nimm es in dein Herz auf. Verbinde es mit einem Lächeln.
  • Schreibe auf, wofür du dankbar bist. Am besten als ein Dankbarkeitstagebuch. Das Aufschreiben gibt Dingen mehr Gewicht und Bedeutung und macht sie realer. Und du kannst immer wieder darin blättern und dankbar sein.
  • Baue einen mentalen Schalter ein, mit dem du deinen Blickwinkel und den Schwerpunkt deiner Wahrnehmung verändern kannst und trainiere ihn: z.B. der Raum ist kalt- und die Aussicht aus dem Fenster ist toll; es sind nur langweilige Leute auf dieser Party – und die Musik ist wirklich gut; das Essen schmeckt nicht – und ich bin froh in deiner Gesellschaft zu sein. Ein „und“ ist dabei friedvoller für unseren Verstand als ein „aber“, denn es ruft weniger Widerstand hervor, indem ich anerkenne was ist, das Negative und das Positive und keines verleugne.
  • Dankbarkeit erfordert ein gewisses Maß an Demut. Bescheidene Menschen sind oft respektvoller, großzügiger, hilfsbereiter und mitfühlender. Damit ist nicht ein schwaches Selbstvertrauen gemeint, sondern die Fähigkeit, bodenständig die eigenen Stärken und Schwächen angemessen einschätzen zu können. Wie passt Bescheidenheit in dein Leben? http://healthland.time.com/2012/04/27/humility-a-quiet-underappreciated-strength/
  • Mache Komplimente, wenigstens eines am Tag. Mach einem anderen Menschen ein Kompliment oder lade ihn ein, deine Wertschätzung für etwas zu teilen. „Ich liebe es, gemütlich mit einem Buch im Sofa zu sitzen, während draußen der Regen fällt, du auch?“
  • Sei neugierig. Frage Menschen, was sie lieben und was sie als Kind geliebt haben. Erfreue dich dankbar an ihrer Freude.
  • Wenn du dich in einer üblen Situation wiederfindest, frage dich: „Was kann ich hier lernen? Wenn ich in der Zukunft auf diese Situation ohne Emotionen zurückschauen würde, wofür wäre ich dankbar? Kann ich diesen Menschen, über den ich mich aufrege, als meinen persönlichen Trainer sehen? Und was kann er mir beibringen?
  • Höre auf zu klagen oder zu kritisieren. Mache einen 10 tägigen Versuch. Falls du es doch tust, kritisiere dich nicht ;-)) und mache weiter. Mache dir bewusst, wie viel Zeit du mit negativen Gedanken und Aktionen verbringst.
  • Sei richtig freundlich am Telefon und freue dich ehrlich darüber vom Anrufer zu hören, lächle und lache.
  • Lasse dich ein, auf Menschen, auf etwas, das wichtig ist, für dich oder für andere. Gib dein Geld oder deine Zeit oder deine Fähigkeiten. Verbinde dich durch Dankbarkeit.
  • Sei dankbar für die Komplimente, die du erhälst. Nimm sie einfach an, ohne Abwehr oder Kommentar. Übe dich darin, Komplimente „auszuhalten“. Ein echtes Kompliment ist ein Geschenk. Nimm es mit einem Lächeln.
  • Danke anderen Menschen, für das was sie für dich tun (auch wenn es ihr Job ist), danke den Menschen, die du liebst, mit denen du zusammenlebst oder arbeitest. Erzähle, was du an anderen Menschen schätzt. Drücke deine Dankbarkeit mit Worten, mit Zuhören, mit „Da-Sein“, mit kleinen Geschenken oder einem großen Lächeln aus.dankbarkeit

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